Der Tag geht irgendwie. Die Nacht nicht. CalmSpine wärmt und massiert den unteren Rücken – 15 Minuten vor dem Schlafen, im Bett oder auf dem Sofa.
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Was sich verändert hat
Ich arbeite abends oft noch eine Stunde im Bett am Laptop, weil ich tagsüber nicht dazu komme. Genau das war mein Problem: Nach ungefähr zwanzig Minuten fing der untere Rücken an zu ziehen. Egal wie viele Kissen ich mir hinter den Rücken gestopft habe, sie sind immer wieder weggerutscht, und ich habe am Ende mehr Zeit mit Umsortieren verbracht als mit Arbeiten. Seit das Kissen fest zwischen mir und dem Kopfteil sitzt, bleibe ich in einer Position und stehe abends nicht mehr fünfmal auf.
Wir haben beide seit Jahren Beschwerden im unteren Rücken. Bestellt haben wir zuerst trotzdem nur ein Gerät, weil wir es erst einmal ausprobieren wollten. Nach einer Woche lief dann jeden Abend dasselbe ab. Einer hat es benutzt und der andere hat gewartet, bis er dran war. Irgendwann haben wir uns ein zweites dazu bestellt, und das war die bessere Entscheidung. Jetzt hat jeder seinen eigenen Sessel, wir trinken unseren Tee in Ruhe zu Ende, und niemand muss mehr fragen, wer heute Abend darf.
Ich arbeite auf dem Bau und bin den halben Tag in der Hocke oder auf den Knien. Gemerkt habe ich es nie während der Arbeit, sondern immer erst danach. Wenn ich mich zu Hause einmal an den Küchentisch gesetzt hatte, musste ich mich zum Aufstehen an der Tischplatte hochziehen. Genau das ist der Unterschied, seit das Kissen im Stuhl steckt, denn ich sitze meine halbe Stunde und stehe danach ganz normal auf. Einen Punkt ziehe ich für das Kabel ab, das ist mir zu kurz geraten. Ich brauche eine Verlängerung, um am Küchentisch überhaupt an eine Steckdose zu kommen.
Das Schlimmste waren bei mir nie die Tage, sondern die Nächte. Über Monate bin ich fast jedes Mal gegen zwei Uhr aufgewacht und habe danach keine Position mehr gefunden, in der ich liegen konnte. Meistens bin ich dann aufgestanden und habe im Wohnzimmer gesessen, bis es hell wurde. Inzwischen lege ich mich zwanzig Minuten mit dem Kissen unter dem unteren Rücken hin, bevor ich es überhaupt mit dem Schlafen versuche. Meine Frau hat das Foto gemacht, weil ich selbst nicht geglaubt habe, dass ich seitdem seltener nachts aufstehe.
Ich bin mit wenig Erwartung an die Sache herangegangen. In meiner Schublade liegen schon zwei Geräte gegen Rückenschmerzen, die ich nach wenigen Tagen nicht mehr angefasst habe. Eines war so hart, dass es unangenehm wurde, und beim anderen habe ich kaum etwas gespürt. Deshalb habe ich dieses hier erst einmal nur ausgepackt und in die Hand genommen. Der Bezug ist weich, die Noppen geben unter den Fingern nach, und es fühlt sich nicht nach hartem Plastik an. Geliefert wurde nach fünf Tagen, der Karton war unbeschädigt und die Anleitung ist auf Deutsch.
Ich sitze jeden Nachmittag etwa zwei Stunden in meinem Sessel und mache meine Rätsel, das ist mein fester Programmpunkt. Vorher habe ich dabei ein Heizkissen benutzt. Das hat gewärmt, solange es eingeschaltet war, aber eine halbe Stunde später war alles wieder wie vorher. Der Unterschied ist für mich die Massage, die dazukommt. Ich sitze meine zwei Stunden inzwischen durch, und am meisten bedeutet mir, dass ich aus dem Sessel wieder hochkomme, ohne mich mit beiden Händen an der Lehne hochziehen zu müssen.
Meine Tochter ist zwei Jahre alt, da hebt man den ganzen Tag. Das Hochheben selbst ging auch, gemerkt habe ich es immer erst am nächsten Morgen, wenn ich mich zum Schuheanziehen bücken wollte. Und vom Wohnzimmerboden wieder aufzustehen hat mich jedes Mal Überwindung gekostet. Inzwischen lege ich mich fünfzehn Minuten auf den Teppich, während sie Mittagsschlaf hält, mit dem Kissen unter dem unteren Rücken. Das ist der einzige Moment am Tag, in dem ich mich wirklich hinlege, und der Nachmittag danach fühlt sich anders an.
Ich sitze acht bis zehn Stunden am Schreibtisch. Über die Jahre habe ich zwei neue Bürostühle gekauft, weil ich überzeugt war, dass es am Stuhl liegt. Geholfen hat keiner von beiden. Seit das Kissen in der Lehne steckt, ist der Nachmittag ab etwa drei Uhr nicht mehr der Moment, an dem ich aufstehen und mich strecken muss, um weiterarbeiten zu können. Vier Sterne statt fünf gebe ich, weil ich ehrlich bleiben will. Nehme ich das Kissen heraus, hört die Wirkung auch wieder auf. Es ersetzt keine Bewegung, es macht das Sitzen erträglicher.
Ich hatte eine Verordnung für Physiotherapie über sechs Termine. Nach dem sechsten war die Verordnung aufgebraucht und ich stand wieder auf der Warteliste, dieses Mal für drei Wochen. Genau in diesen Wochen dazwischen ist bei mir jedes Mal alles zurückgekommen, was in der Therapie besser geworden war. Deshalb wollte ich etwas haben, das ich zu Hause selbst machen kann, ohne auf einen Termin zu warten. Abends läuft bei mir ohnehin der Fernseher, und in dieser Zeit mache ich jetzt meine eigene Runde auf dem Sofa.
Für den unteren Rücken. Das Kissen liegt quer, und in der Mitte verläuft eine schmale Rinne, damit nichts direkt auf der Wirbelsäule aufliegt. Die beiden Massagefelder liegen links und rechts davon auf der Muskulatur. Für Nacken und Schulter ist es nicht gebaut. Wenn du gerade in Behandlung bist oder eine ärztlich festgestellte Erkrankung hast, sprich vorher kurz mit deinem Arzt oder deiner Physiotherapeutin.
Fünfzehn Minuten am Tag reichen, und die meisten machen das abends. Du kannst es auch zweimal nehmen, einmal morgens und einmal vor dem Schlafen. Länger ist dabei nicht besser, regelmäßig ist besser. Der beiliegende Startplan führt dich durch die ersten vierzehn Tage, damit du nicht raten musst.
Du hast zwei Betriebsarten. Im Automatikmodus wechselt das Gerät nacheinander durch seine drei Funktionen, also Vibrationsmassage, Wärme und Traktion. Im Handbetrieb wählst du eine einzelne Funktion aus und lässt die anderen aus, zum Beispiel nur Wärme am Abend. Die Vibration ist als ruhige, gleichmäßige Massage ausgelegt und nicht als Klopfmassage. Wenn du empfindlich bist, leg das Kissen zuerst hinter dich in den Sessel und lehn dich nur an, statt dich mit vollem Gewicht darauf zu legen.
Etwa 40 bis 55 Grad. Die Wärme ist thermostatisch geregelt, das heißt das Gerät hält die Temperatur konstant, statt sie in Stufen umschalten zu lassen. Das entspricht angenehmer Körperwärme und ist bewusst keine Hitze. Du kannst die Wärme im Handbetrieb auch allein nutzen, ohne Massage.
Während der Anwendung spürst du Wärme und Massage, danach klingt beides ab. Das ist bei Wärme und Massage immer so, und wer dir etwas anderes verspricht, verspricht zu viel. Der Unterschied entsteht durch die tägliche Wiederholung und nicht durch eine einzelne Anwendung. Genau dafür liegt der Startplan für die ersten vierzehn Tage bei.
Über USB-C mit Kabel, du brauchst also eine Steckdose oder eine Powerbank in Reichweite. Auf dem Sofa, im Bett, im Sessel und am Schreibtisch ist das meist kein Problem, und für weiter entfernte Plätze reicht eine normale Verlängerung. Das Gerät zieht rund 10 Watt, jedes übliche Handynetzteil genügt.